Projekte

72 Stunden ohne Kompromiss

Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen waren Teil einer österreichweiten Jugendsozialaktion, haben sich verschiedensten Challenges gestellt und damit ein Zeichen gesetzt.

Auch in diesem Jahr hat das Bischöfliche Gymnasium mit drei Klassen (7A, 7B, 7C) an der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ teilgenommen. Mit viel Elan, Engagement und Energie haben insgesamt 70 Schülerinnen und Schüler an den diversen Projektorten ihren Arbeitseinsatz gezeigt. Einsatzorte waren das Haus der Stille, das Odilieninstitut, das Tierheim Arche Noah und der Zentralfriedhof. Außerdem wurde von einem Team ein Film zum Thema Rassismus und Integration gedreht.

Denn gerade jetzt benötigen wir einen starken Zusammenhalt und gelebte Solidarität.

Einzelbericht zum Projekt: Haus der Stille – Kräutergarten

Im Haus der Stille wurde am ersten Tag bei einer Hausführung das Haus kennengelernt und nach einer morgendlichen Projektbesprechung erste Vorarbeiten zur „Übung“ erledigt. So wurde ein Gartenzaun mit Weidenflechtwerk wieder Instand gesetzt und ein Brunnen mit Naturlehm „gemauert“. Es gab auch die Gelegenheit bei einer mittäglichen Mediation in der hauseigenen Kapelle Entspannung zu finden und für den Nachmittag wurde bei einem leckeren Mittagessen Kraft getankt.

Am zweiten Tag wurden für einen Kräutergarten Wege und Stiegen angelegt und dementsprechend befestigt. Damit die Kräuter schön erblühen können wurde dazu noch ein großes Insektenhotel fachmännisch gezimmert. Als Abschluss durfte die Gruppe ein Fahne bunt gestalten, die schließlich an der vorbeiführenden Bundesstraße feierlich gehießt wurde und vom tollen Engagement der Gruppe im Rahmen der 72 Stunden Zeugnis gibt. Bei Kastanien und Fußballspiel fand die Aktion schließlich ihren gebührenden Abschluss.

Einzelbericht: Zentralfriedhof

Eine Gruppe der 7A hat im Zentralfriedhof in Zusammenarbeit mit Daniela Felber von der Stadtkirche und Mario Marbler, Chef der Gärtnerei Engele, drei aufgelassene Gruften zu "klimafitten" Modellgräbern umgestaltet = die Steinflächen wurden abgeräumt und in ziemlich anstrengender (Schaufel-)Arbeit wurden die Flächen mit Erde befüllt und dann so bepflanzt, dass Insekten, Bienen - die ersten haben auch wirklich gleich mit der Nutzung begonnen - und Schmetterlinge wieder ein gutes Lebensumfeld haben. Auf diese Weise soll der Friedhof als Naturinsel in der Stadt mehr zum Ort des Lebens werden - nach dem Motto: weniger Beton, weniger Stein und weniger Kies.

Fotocredits Zentralfriedhof: Gerd Neuhold