Amicitia Populorum Ingenium Stimulet –
Erasmus+ Austausch mit dem Diesterweg-Gymnasium Berlin
Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts APIS (Amicitia Populorum Ingenium Stimulet – „Die Freundschaft der Völker fördere den Geist“) durften wir Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule des Diesterweg-Gymnasiums aus Berlin an unserer Schule willkommen heißen. Im Mittelpunkt dieses spannenden Austauschs standen die Fächer Kunst und Latein, die den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten boten, gemeinsam zu lernen, kreativ zu arbeiten und neue Perspektiven kennenzulernen.
Ein besonderer Programmpunkt war ein gemeinsames Kunstprojekt, das – passend zum Projektnamen APIS (lateinisch für „Biene“) – ganz im Zeichen der Biene stand. Mit viel Kreativität entstanden dabei interessante Arbeiten, die den Gedanken von Zusammenarbeit, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit aufgriffen.
Auch die Geschichte und Kultur der Stadt Graz wurden gemeinsam erkundet. Bei einer Führung durch die Grazer Altstadt begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf historische Spuren und beschäftigten sich mit den zahlreichen lateinischen Inschriften, die bis heute an unterschiedlichen Gebäuden zu finden sind. So wurde Latein außerhalb des Klassenzimmers lebendig und erfahrbar.
Großen Eindruck hinterließ außerdem die Führung durch unser Schulgebäude und den Campus. Unsere Gäste erhielten dabei einen Einblick in den Schulalltag und lernten die vielfältigen Möglichkeiten unserer Schule kennen. Besonders spannend war für die Berliner Schülerinnen und Schüler, unsere Sporttage hautnah mitzuerleben und die sportliche Atmosphäre an unserer Schule kennenzulernen.
Jede und jeder Einzelne konnte viele schöne Erinnerungen, neue Erfahrungen und wertvolle Begegnungen mit nach Hause nehmen.
Ein weiteres Highlight des Austauschs war der gemeinsame Ausflug in das Schloss Eggenberg. Dort tauchten die Teilnehmenden bei einer Führung in die faszinierende Welt der griechischen Mythologie ein und erfuhren viel über deren Bedeutung in Kunst und Kultur. Auch der beeindruckende Planetensaal wurde besichtigt und sorgte mit seiner einzigartigen Gestaltung für großes Staunen. Den gelungenen Abschluss dieses Ausfluges bildete ein gemeinsames Picknick der Klasse 7A und der Berliner Latein-Gruppe im wunderschönen Schlosspark, bei dem neue Freundschaften geknüpft und bestehende Kontakte vertieft werden konnten.
Sowohl die Berlin-Reise der 7A im März als auch der jetzige Gegenbesuch waren für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Neben fachlichen Eindrücken standen vor allem der persönliche Austausch, das gemeinsame Erleben und das Kennenlernen unterschiedlicher Lebenswelten im Mittelpunkt.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns schon jetzt auf weitere gemeinsame Erasmus+-Projekte.
Martina Sulzberger