Spirituelles

Besinnungstage der 7. Klassen

Die Besinnungstage an unserer Schule bieten den Schülerinnen und Schülern einen wertvollen Freiraum, in besonderer Weise „mit dem Grund des Lebens“ in Beziehung treten zu können. In vier frei zu wählenden Workshops machten sich die Schüler*innen der 7. Klassen auf die Spurensuche nach dem unscheinbaren Heiligen in ihrem Leben. Man musste helle Sinne haben, aber es konnte doch entdeckt werden. Im kreativen Texten und Arrangieren eines Musikstückes, im sozialen Engagement für Menschen in Notsituationen, im DIY-Gestalten seiner eigenen 2 Tage oder im Pilgern…

Exemplarisch daraus einige Spuren …

Die eigene Kreativität entdecken...

Beim Kreativworkshop konnten die Schülerinnen und Schüler sich selbst entfalten. Beim Schreiben und Komponieren von Gedichten und Liedern zeigten alle was in ihnen steckt. Nach einem Crashkurs in Aufnahmetechnik wurden diese Werke dann im Tonstudio aufgenommen und verewigt.Wie immer war die Zeit zu kurz - dafür die Kreativität nicht enden wollend!

„Do it yourself“...

Beim Angebot „Do it yourself“ der Besinnungstage der 7. Klassen wurde das Programm von den Schüler:innen selbst gestaltet – der Charakter eines Besinnungstags blieb dabei stets im Mittelpunkt. Beim Besuch im „Woop“ standen Gemeinschaft, Bewegung und persönliche Erfahrungen im Fokus. Im Trampolinpark wurde nicht nur viel gelacht, sondern auch über Höhen und Tiefen, Rückschläge und neue Chancen im eigenen Leben nachgedacht. Ruhiger gestaltete sich das Nachmittagsprogramm mit dem Film The Pursuit of Happyness, der Fragen nach Glück, Zufriedenheit und Durchhaltevermögen aufwarf. Außerdem erkundeten die Schüler:innen fünf Kirchen der Grazer Innenstadt und reflektierten dabei unterschiedliche Vorstellungen von Glauben und Gottesbeziehung. Abgerundet wurden die gemeinsamen Tage mit einer Pizza-Back-Aktion und einem Abschlussgottesdienst in der Kapelle.

Sozialer Schwerpunkt...

Unter dem Motto „Im Mitmenschen Jesus begegnen“ verbrachte eine Gruppe von Schüler:innen zwei Tage in verschiedenen Einrichtungen der Caritas und erhielt dabei wertvolle Einblicke in die Arbeit der Betreuer:innen sowie in die Lebensrealitäten der dort betreuten Menschen. Während ihres Einsatzes im Ressidorf, im Carla-Bereich (Shop und Sortierung in der Herrgottwiesgasse), im betreuten Wohnen sowie in zwei Pflegewohnhäusern konnten die Schüler:innen vielfältige und prägende Erfahrungen sammeln.

Im Reflexionsgespräch haben die Schüler:innen vor allem von ihrer Bewunderung für die Mitarbeiter:innen, deren freundliche Geduld und Professionalität im Umgang mit den betreuten Personen erzählt.

Wallfahrt zur Johanneskapelle am Schöckl...

Eine Wallfahrt machen heißt für mich …

… mit Freunden unterwegs sein.

… an meine Grenzen kommen.

… Kälte und Nässe spüren.

… dass Ziele sich verlagern.

… sich auf ein gutes und warmes Essen freuen.

Wir danken allen Teilnehmenden für den tollen Einsatz! Es waren unvergessliche drei Tage!